meiner Geschichten

Eigentlich wollte ich in diesem Bereich meine Mehrteiler vorstellen, aber ich musste – mit Erschrecken – feststellen, dass ich noch keinen Mehrteiler (zu Ende) geschrieben habe, jedenfalls nicht im Definitionssinne des Wortes, denn danach haben die Einzelwerke eines Mehrteilers zwar einen gemeinsamen Rahmen, sind jedoch gleichzeitig selbstständig und in sich abgeschlossen. Es kommt halt nicht auf den Veröffentlichungsrhythmus an.

Gut, Plange mag man zwar als Mehrteiler bezeichnen können, aber es ist dann doch eher eine Serie und in sich abgeschlossen sind die Teile nicht. Es gibt eine große Rahmenhandlung im Hintergrund, von der in jedem Teilstück etwas abgearbeitet wird und die sich mal stärker und mal schwächer in den Vordergrund drängt.

Von daher passt in diese Rubrik eher das, was ich Mittelding nenne: Zu groß für eine Kurzgeschichte und zu klein für einen richtigen Roman. Ich hätte da im Angebot den Abitreff, das Parkplatzgeschenk und die Geschichten vom Rastplatz und die Nachbarschaftshilfe.

 


 

abi.png Im Abitreff dreht sich alles um ein Jahrgangsstufentreffen und die Überraschungen, die damit verbunden sind.

Einige Leser merkten zwar an, dass es die Story nicht geschafft hätte, sie richtig zu packen, aber die Mitglieder des beulenforums wählten sie zum Mehrteiler des Jahres 2012; hier stand der Veröffentlichungsrhythmus im Vordergrund.

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rast.jpgDie Geschichten vom Rastplatz sind mein bisher erster Ausflug in die Welt der etwas härteren Gangart, jedenfalls was zwischenmenschliche Aktionen betrifft. Das Schreiben hat mir zwar Spaß gemacht, aber tatsächlich leben möchte ich in dieser Welt des leichten bis mittelharten SM dann noch nicht so wirklich; ich bin halt eher de Romantiker.

 

 

 


 

cover-weih13.jpgDas Parkplatzgeschenk ist eine kleine weihnachtliche Erzählung, in der sich zwei Männer zwar nicht auf dem Parkplatz kennenlernen, sich dort aber "näherkommen".

Was schrieb meint ein Rezensent bei Amazon? Der Autor erzählt in gewohnt humorvoller Weise das zueinanderfinden der beiden Männer. Im Lauf der Geschichte erfährt der Leser, dass einer der Beiden eine Geschichte hat, die einen durchaus traurigen und ernsten Hintergrund hat, die so wahrscheinlich vielen passiert ist. Die Auflösung erfolgt dann recht schnell und unkompliziert. Es erwartet den Leser kein Drama, dafür eine tolle Geschichte mit viel Potenzial zum Schmunzeln (in der Dusche vor dem Saunagang) und die man mit einem Augenzwinkern genießen kann.

Auch dieser „Mehrteiler“ gewann den Beulenaward.

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nachbar.jpgDie Nachbarschaftshilfe ist eigentlich eine Sammlung von Kurzgeschichten, die sich um die Bewohner eines, nein zweier nebeneinanderliegender Häuser dreht.

Diese Geschichte hat mir eine „Unterlassungsverfügung“ eingebracht, da sie zu großen Teilen der Realität entlehnt ist und einer der Protagonisten sich dann doch wohl wiedererkannte; nicht zu seiner allergrößten Freude. Würde ich diese Geschichte weiterschreiben, müsste ich diese Rolle rausschreiben oder es würde zu einem Prozess kommen, denn der gute Mann ist mittlerweile mit einer Frau verheiratet und die soll von seinem Vorleben nichts wissen.

 

 

 


Eine kleine Anmerkung sei mir an dieser Stelle gestattet: Der Wettbewerb um den Beulenaward wurde nur in den Jahren 2012 und 2013 ausgetragen, dann schied der Moderator des Geschichten-Bereiches dieses Forum aus dem Amt. Sein Nachfolger sah sich außer Stande, weitere Wettbewerbe der Autoren durchzuführen. Schade eigentlich, ich hätte mich gerne weiter beteiligt.